Übersicht

Die Geschichte vom Lastkran, der eine Schiffssirene sein wollte

AutorInnen:

IllustratorInnen:

 4,90

Lieferung in 2 - 5 Werktagen

Lieferbar

EAN: 9783707450583 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , ,
Lesealter:

Beschreibung

Hans Heinz Martens ist Lastkranführer von Beruf. Er arbeitet in einem riesigen Hafen, wo Schiffe aus aller Welt ankommen, die jeden Tag neue Schätze mit sich bringen: Kaffee aus Kolumbien, Tee aus Ceylon, einmal sogar eine lebendige Giraffe aus Afrika. Jan Michel, sein Sohn, findet das höchst aufregend.

An den Wochenenden schippern Vater und Sohn mit ihrem eigenen Boot rum. Da passiert eines Tages fast eine Katastrophe: Nur mit Mühe kann Jan Michel, der am Steuer stehen darf, einem großen Monstrum von Schiff ausweichen – der Vater, nach dem er aus Leibeskräften gerufen hatte, konnte ihn unter Deck nicht hören. Der Schreck sitzt ihnen noch in den Knochen, als Vater Martens seinen Sohn am nächsten Tag auf den Lastkran mitnimmt – dessen sehnlichster Geburtstagswunsch. Aber der Lastkran macht so seltsame Geräusche in letzter Zeit, dass die Arbeit gar keinen Spaß mehr macht. Als er es nicht mehr aushält, nimmt der Vater das Ding auseinander. Jan Michel versucht ihn zu trösten und meint, der Lastkran klinge fast wie eine Schiffssirene. Das bringt den Vater auf eine Idee. Tagelang schließt er sich in der Werkstatt ein und baut an einem geheimnisvollen Gerät …

Mathias Jeschke hat mit diesem Text den Würth Literaturpreis 2002 gewonnen. Der Titel ist ein Zitat von Peter Rühmkorf und gleichzeitig Vorgabe für die Ausschreibung. Es gelingt ihm, daraus eine wunderschöne Parabel auf die scheinbar nutzlosen Dinge des Lebens zu bauen, verpackt in eine stille Vater-Sohn-Geschichte. Katja Gehrmann hat die Figuren in kräftigen, beinahe schon expressionistischen Bildern zum Leben erweckt. Der eigenwillige Einsatz von Farbe und Strich gibt dem Bilderbuch eine ganz eigene Dynamik.

Feedback:
„Das ist das Wohltuende an diesem Buch: Es erzählt laut von tutenden Sirenen und kreischenden Maschinen und leise von den anderen wichtigen Dingen des Lebens.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Diese Bilderbuchgeschichte ist eine wunderschöne Parabel mit großflächigen Illustrationen, die zum Entdecken von vielen Details einladen. Herrliche doppelseitige Bilder vom Meer und vom Hafen, auf denen es immer um die Beziehung von Vater und Sohn geht. Einfach schön.“
Christian Meyn-Schwarze, Besprechung aus der Papa-Liste

Hans Heinz Martens is a crane operator. He works in a huge harbour, where ships from all over the world arrive, bringing new treasures every day: coffee from Columbia, tea from Ceylon, once even a giraffe alive from Africa. Jan Michel, his son, finds all that very exciting.On weekends they like to go on their boat. One day only by trying very hard Jan Michel can prevent damage as a huge ship is crossing their way. He shouts for his father who cannot hear him because he has gone below. When they come home they still can feel the shock, but they celebrate and sing together with Mama Martens. The next day father Martens takes his son to the docks. There he may come with him on the crane – his biggest birthday wish. But the crane makes weird sounds and father doesn’t like his work anymore. He starts taking the crane apart to look for the mistake causing that strange noise. Jan Michel says that the crane makes sounds like a shiphooter. What an idea …Father Martens locks himself up in the repair shop working on a mysterious equipment. Mathias Jeschke, won the reknown Würth-literary-Prize with this text. He makes a wonderful parable on the pretended useless things out of it. But it is also a story of father and son. Katja Gehrman, one of the young german illustrating talents, gives the characters life in strong colours and expressive use of brush.

Zusätzliche Information

Produkttyp

Sprache

Lesealter

Bewertungen

  1. Christian Meyn-Schwarze

    Der Vater ist Lastkranführer in einem großen Hafen. Beim Krabbenpulen bespricht er in kargen Sätzen mit seinem Sohn die wesentlichen Dinge des Lebens. An den Wochenenden schippern Vater und Sohn auf ihrem eige-nen Boot. Eines Tages erfüllt sich ein Geburtstagswunsch: der Sohn darf mit in das Führerhäuschen. Aber dem Vater macht die Arbeit keinen Spaß mehr, weil der Kran bei jeder Drehung schabte oder schrammte, er heulte oder kreischte bei jedem Hebeldruck. Der Vater wurde gar nicht mehr richtig glücklich, ganz geknickt sah er aus. Für einige Zeit verdunkelte sich die Seele des Kranführers, aber der Junge darf erleben, wie der Vater den Weg aus der schleichenden Depression wieder ins Leben findet. Der Kran mußte repariert werden und der Hafenarbeiter verbrachte viele Stunden damit. Einige ausgebaute Teile nahm er mit nach Hause. Und dann redete der Sohn doch mal mehr mit seinem Vater. Vielleicht wollte der Lastkran mal etwas anderes sein, eine Schiffssirene zum Beispiel. Der Vater verzieht sich tagelang in seine Werkstatt, um die Idee seines Sohnes umzusetzen. „Mein Sohn ist überhaupt ganz gut zu gebrauchen“, dachte der Vater und war bald wieder der Alte.
    Diese Bilderbuchgeschichte ist eine wunderschöne Parabel mit großflächigen Illustrationen, die zum Entdecken von vielen Details einladen. Herrliche doppelseitige Bilder vom Meer und vom Hafen, auf denen es immer um die Beziehung von Vater und Sohn geht. Einfach schön!

Füge deine Bewertung hinzu

Ich stimme zu.