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Wie kann man die Konzentration bei kleinen Kindern fördern?

Wie steht es eigentlich um die Aufmerksamkeit kleiner Kinder? Und wie kann man sie positiv beeinflussen?

Muss man kleine Kinder ständig unterhalten oder können sie sich auch gut mit sich selbst beschäftigen? Hier haben wir für dich ein paar Fakten zusammengefasst:


Konzentrationsfähigkeit

Prinzipiell können sich kleine Kinder in der Tat schon gut konzentrieren, aber ihre Fähigkeit zur Konzentration hängt von verschiedenen Faktoren ab. Kinder haben noch eine kurze Aufmerksamkeitsspanne und können leicht abgelenkt werden. Um ihre Konzentration zu verbessern, ist es wichtig, ihnen ansprechende Aktivitäten anzubieten, die ihr Interesse wecken.

Ein kleines Kind sucht in einem lichtdurchfluteten Raum in einer Kiste voller Bücher nach einem Bilderbuch.

Bücher sind großartig für die Konzentration!

Kinder früh mit Büchern zu versorgen, ist eine großartige Form der Beschäftigung! Du kannst gemeinsam mit deinem Kind ein Buch ansehen oder lesen, Kinder sind aber auch alleine mit einem Buch lange glücklich! Was im Besonderen bei kleinen Kindern für konzentrierte Beschäftigungsphasen sorgt, sind Wimmelbücher!


Wenn es vor lauter Figuren und Objekten nur so wimmelt, komplexe Bildaufbauten und detailreiche Landschaften mit lustigen Szenen aufwarten, dann können Kinder lange Zeit mit dem Entdecken und Finden beschäftigt sein!

Eine Innenansicht aus dem "Wimmelbuch Österreich" man sieht viele Ski-Fahrer, Snowboarder, Rodler, Gondeln und Busse. Die Seite ist betitelt mit "Schneevergnügen in Salzburg und Tirol"
Eine Detailansicht aus dem "Wimmelbuch Österreich" man sieht einen Skifahrer, der stürzt, einen kleinen Hund neben ihm, eine fröhliche Rodlerin, eine schnelle Skifahrerin und Kinder in einem Sessellift.
Eine Detailansicht aus dem "Wimmelbuch Österreich" Man sieht darauf Kinder, die Ski aus einem Bus holen und einen Skifahrer, der einen Ski unter einem Auto hervorholt.

Wimmelbilder sind optimal zur Förderung der Konzentration, da sie die Möglichkeit bieten, eine Fülle an Informationen und Details auf einen Blick wahrzunehmen und dazu einladen, immer mehr in die Feinheiten zu gehen. Wimmelbilder können eine Form der Entspannung und Meditation sein, bei der sich die Kinder auf die Schönheit der kleinen Details konzentrieren. Du kannst damit aber auch in einen Dialog aus Interaktion und eigenständig konzentrierten Phasen gehen! Ist deinem Kind langweilig, dann gibst du ihm kleine Suchspiel-Aufgaben, bei denen mit viel Aufmerksamkeit versucht wird, alle versteckten Elemente zu finden, nach denen du gefragt hast. So hast Du ganz aktiv mit deinem Kind etwas getan, ihm Zuwendung gegeben und trotzdem förderst du seine eigenständige Konzentrationsfähigkeit!

Wiederholung schafft Aufmerksamkeit!

Würdest du immer und immer wieder das gleiche Buch lesen? Vermutlich nicht 😉 Aber für Kinder sind Wiederholungen ein wertvoller Baustein im Erlernen alltäglicher Dinge. Wenn Kinder immer wieder das gleiche Buch sehen, werden sie es irgendwann sehr gut kennen und es wird vertraut für sie. Das kann ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Entspannung geben, was wiederum ein wichtiger Faktor für die Konzentrationsfähigkeit ist!

Insgesamt kann das Anschauen desselben Bilderbuchs immer wieder eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Kindern spielen und ihnen helfen, ihre sprachlichen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten zu fördern.

Aber nicht nur das wiederholte Herbeiholen des gleichen Buches ist wichtig, es ist auch hilfreich, regelmäßige Routine und Struktur in den Tagesablauf einzubauen! Du kannst zum Beispiel dein Kind immer dann ein Wimmelbuch ansehen lassen, wenn du mit dem Vorbereiten des Essens beschäftigt bist – oder ihr seht euch immer vor dem Schlafengehen gemeinsam ein Buch an. Wiederholungen und Strukturen sind für Kinder wichtige Puzzlesteine für das Entwickeln wichtiger Fähigkeiten und Verhaltensweisen!

Eine Detailansicht aus dem "Wimmelbuch Österreich" Hier sieht man eine Familie bestehend aus einer Mama und drei Kindern, die alle als Marienkäfer verkleidet sind.

Aufmerksam quer durch ganz Österreich reisen!

Wir empfehlen Dir ein wunderbar buntes und super witziges Buch – Das “Wimmelbuch Österreich” von Ulrike Halvax.

In diesem fröhlichen Wimmelbuch finden kleine und große Leser*innen erstaunlich viel davon, was Österreich so besonders und schön macht und können sich ganz lange und konzentriert auf jeder Seite Aufhalten.
Sechs Themenseiten nehmen mit auf eine vielfältige und farbenfrohe Reise durch Land und Stadt:

• Baden am Bodensee in Vorarlberg
• Burgtreiben auf Hochosterwitz in Kärnten
• Schneevergnügen in Salzburg und Tirol
• Feiern auf dem Vierkanthof in Oberösterreich
• Erntedank zwischen dem Burgenland, der Steiermark und Niederösterreich
• An der schönen blauen Donau in Wien

Zusätzlich gibt es eine Überblick-Seite mit erstem Wissen rund um Österreich.
Lustige Spielanleitungen machen dieses Wimmelbuch zu einem echten Familien-Vergnügen!

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Richtiges Lernen für Volksschulkinder

10 Tipps für Eltern, die ihre Kinder beim richtigen Lernen unterstützen wollen.

  1. Zielsetzung beim Lernen festlegen
  2. Lernzeit definieren
  3. Luft holen zwischen den Lerneinheiten
  4. Nur kein Druck beim Lernen
  5. Freie Flächen & klare Strukturen
  6. Bewegung kann beim Lernen helfen
  7. Kinder sollten grundsätzlich alleine lernen
  8. Aus Fehlern lernt man
  9. Lob & Anerkennung sind beim Lernen mit Kindern ganz wichtig!
  10. Spaß am Lernen ist essenziell!

Uff, wer kennt das nicht… Die Kinder kommen vollkommen überdreht von der Schule heim, eigentlich willst du in Ruhe mit ihnen Mittagessen, die Kinder wollen am liebsten sofort spielen gehen, jetzt ist aber erst mal die Hausaufgabe dran! Außerdem sollen sie noch lernen für ein Diktat und eine Schulübung steht auch bald ins Haus.

Wie gelingt es einem also, ein Volksschulkind zu motivieren?
Was kannst du als Elternteil tun um dein Kind optimal dabei zu unterstützen, effektiv zu lernen?

Hier findest du 10 Tipps, mit denen du deine Kinder gut unterstützen kannst – denn auch Lernen will gelernt sein!

1. Zielsetzung beim Lernen festlegen

Bevor geübt wird, lege zuerst mit deinem Kind fest, welches Ziel verfolgt wird. Arbeitet gemeinsam einen Zeitplan mit überschaubaren und realistischen Arbeitseinheiten aus.

Die Aussicht darauf, eine halbe Stunde zu lernen und danach spielen gehen zu können ist viel motivierender als ein großes Fragezeichen und die Befürchtung, dass man nie wieder die Nase aus dem Hausaufgabenheft bekommt!

2. Lernzeit definieren

Damit das Wissen nicht beim linken Ohr rein wandert und 10 Minuten später beim rechten wieder hinausspringt, ist es hilfreich, die gerade erarbeiteten Themen noch einmal zu wiederholen.
Hierbei soll die Lernzeit aus einer Grundarbeitszeit (ca. 2/3 der Zeit) und zwei kurzen Wiederholungseinheiten bestehen.

3. Luft holen zwischen den Lerneinheiten

Wenn längere Lerneinheiten bevorstehen, dann sollten einander Übungs- und Erholungsphasen abwechseln. Die Aufmerksamkeitsspanne eines Kindes in der Volksschule ist viel kürzer als bei uns Erwachsenen. Nur wer sich richtig entspannen kann, ist in der Lage, wieder tief in eine Konzentrationsphase eintauchen zu können.

Kind im Volksschul-Alter liegt entspannt in einer Blumenwiese. Wer richtig lernen will, muss sich auch richtig entspannen können!

4. Nur kein Druck beim Lernen

Eine entspannte und ruhige Atmosphäre erleichtert das Lernen. Klar, manchmal haben wir als Eltern selbst einen großen Druck, dass die nächste Schularbeit gut gehen muss! Aber wer im Kopf voller Angst ist, der kann nicht lernen! Daher gilt: Druck raus und den Kindern die Anspannung nehmen! Je besser das gelingt, desto höher ist die Chance, dass sich Gelerntes auch wirklich festigt!

5. Freie Flächen & klare Strukturen

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz bringt Ordnung und Struktur. Wenn das Yoyo verlockend nah liegt oder das Lineal erst unter einem Stapel spannender Comics zu finden ist, dann ist es schwierig, sich auf die eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren! Daher gilt: Ein aufgeräumter Schreibtisch ist die halbe Miete!

6. Bewegung kann beim Lernen helfen

Bei kleinen “Durchhängern” helfen eine Pause, Bewegung an der frischen Luft und ein Glas Wasser. ACHTUNG… in der Pause schnell mal ins Handy schauen oder den Fernseher aufdrehen ist keine Hilfe! Bei den Pausen solltet ihr darauf achten, dass das Hirn wirklich abschalten kann! Vielleicht mal schnell im Hof Tempelhüpfen oder mit dem Hund eine Runde ums Haus drehen. Dann konnten die grauen Zellen kurz “durchlüften” und haben wieder neue Kapazität!

Volksschulkind sitzt mit einem Hund in einer Wiese. Beim richtigen Lernen ist es wichtig, Bewegung - am besten im Grünen - einzubauen!

7. Kinder sollten grundsätzlich alleine lernen

Alleine lernen? Oder doch lieber mit Unterstützung der Eltern? Diese Frage stellen sich ganz viele von uns. Prinzipiell gilt, dass eigenständiges Lernen am meisten Erfolg bringt. Wenn dein Kind eine Aufgabe selbständig nicht lösen kann, unterstütze es mit Erklärungen! Auch das ist ganz wichtig! Aber lass ihm die Chance, erst mal selbst zur Lösung zu gelangen. Was wir uns selbst erarbeitetet haben, bleibt auch am besten hängen.

8. Aus Fehlern lernt man!

Unsere Gesellschaft ist so sehr auf Perfektion getrimmt! Dabei sind Fehler etwas ganz Natürliches und bisweilen auch wichtiger Bestandteil des Lernprozesses! Bei auffallend vielen Fehlern geh sensibel damit um. Arbeite das Thema erneut Schritt für Schritt mit deinem Kind durch!

9. Lob & Anerkennung sind beim Lernen mit Kindern ganz wichtig!

Lob und Anerkennung stärken das Selbstvertrauen Ihres Kindes. Besonders wichtig ist Lob für Einsatz. Es muss nicht immer jedes Ergebnis richtig sein! Es ist auch eine tolle Leistung, wenn dein Kind es geschafft hat, sich für die vereinbarte Zeit auf das Lernen zu konzentrieren! Schenke ihm auch hierfür deine Anerkennung!

10. Spaß am Lernen ist esseziell

Die Freude und der Spaß am Lernen sollen im Vordergrund stehen, damit die Motivation erhalten bleibt und sich Gelerntes nachhaltig festigt. Wie soll das gehen? Vielen Kindern macht es Spaß, statt -wie in der Schule- mit dem Bleistift oder der Füllfeder mal die Übungen ganz farbenfroh mit Buntstiften zu lösen! Es muss auch nicht immer eine trocken aufbereitete Lernangabe sein! Bunte Bilder und lustige Fragestellungen helfen dabei, Lerninhalte spielerisch zu vermitteln! Wo du solche Beispiele findest, das verraten wir dir gleich im nächsten Punkt!


Einen 11. Tipp haben wir auch noch 😉
Lernhilfen für die Vorschule und Volksschule!

Als Eltern suchen wir immer nach der bestmöglichen Unterstützung für unsere Kinder. Aber wie bereitet man Wissen so auf, dass das Lernen zu Hause den Volksschulkindern Spaß macht?

Keine Sorge, darüber musst du dir keinen Kopf machen, denn damit haben sich unsere AutorInnen – selbst Lehrende an der Pädagogischen Hochschule Krems – eingehend beschäftigt! Entstanden ist daraus eine Lernhilfen-Reihe, die von der Vorschule bis zur 4. Klasse Volksschule durch die Fächer Deutsch und Mathematik begleitet.


Innenansicht der Lernhilfen-Reihe Teo und Tia. Alle Aufgaben sind für Kinder liebevoll gestaltet, systematisch aufbereitet und somit klar zu verstehen. Auf jeder Seite können Sticker eingeklebt werden, wenn die Aufgabe geschafft ist. Bei den Sprach-Lernhilfen gibt es zu jedem Kapitel Audio-Übungen.

Lernen mit Teo und Tia bietet ein gezieltes Training ab der Vorschule. Die ansprechenden und abwechslungsreichen Aufgaben ermöglichen ein spielerisches und lustvolles Lernen, ohne dabei die geforderten Lernziele aus den Augen zu verlieren. Jedes Kapitel enthält Übungen zu allen Teilbereichen des Lehrplans und zu den Bildungsstandards.

Mehr tolle Lernhilfen für die Vorschule und Volksschule findest du hier!